Drupal

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Das freie Content-Management-System Drupal wurde von dem Belgier Dries Buytaert ins Leben gerufen. Das offizielle Logo, das „Druplicon“, zeigt zwei verschmolzene Tropfen mit Augen, die wie Unendlichkeitszeichen anmuten. Sie verbildlichen die unendlichen Einsatzmöglichkeiten des CMS. Und es gibt auch Aufschluss über den Namen: Spricht man das niederländische Wort für Tropfen „Druppel“ englisch aus, ergibt sich DRUPAL.

Als umfangreiches und flexibles CMS ist Drupal weit verbreitet und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Drupal ist PHP-basiert und eignet sich insbesondere auch für Webprojekte mit Community-Ansprüchen und Interaktion.

Drupal verfolgt ein „Modul-Konzept“. In der Standardkonfiguration bzw. Grundversion ist Drupal sehr schlank und mit den entsprechenden Grundfunktionalitäten ausgestattet (der sog. "Core"). Mit unzähligen Erweiterungen, den "Modulen", lässt sich dieser Core beliebig ausbauen. So wählt man für die eigenen individuellen Anforderungen adäquate Module aus und installiert sie nach. Der modulare Aufbau sichert ein hohes Maß an Flexibilität.

Drupal ist auf Kommunikation und Interaktion spezialisiert und prädestiniert für die Umsetzung von Community-Features wie Blogs, Artikel, Kommentaren oder Foren. Die Möglichkeit für beliebige Inhaltstypen (z.B. Blogartikel, Forenbeiträge, Inhaltsseiten zum Thema x oder y) differenzierte Rechte an unterschiedliche User zu vergeben, ergänzt diesen Social-Software-Ansatz optimal. Übrigens sind schon in der Grundinstallation gebräuchliche Features wie Forum, Kommentare oder Blogs integriert.

Checkliste

Stärken von Drupal

+ Freie Verfügbarkeit und Quelloffenheit

+ Ausgeprägte und aktive Community, die Antwort und Hilfe gewährleistet.

+ Gute Dokumentation zum Nachschlagen, die weiter fortgeschrieben wird.

+ Flexibilität und Erweiterbarkeit: Über 15.500 Module, mit denen das CMS individuell angepasst bzw. mit weiteren Funktionalitäten ausgestattet werden kann.

+ Neue Module werden stetig von der Drupal-Entwickler-Gemeinde erschaffen, vorhandene optimiert.

+ Große Auswahl fertiger nutzbarer Layouts, sog. "Themes"

+ Unterstützt mobile Kommunikation: zahlreiche responsive Themes ermöglichen optimale Darstellung auf mobilen Endgeräten

+ Ermöglicht Suchmaschinenfreundlichkeit und Barrierearmut

+ Unterstützt Multi-Domain-Management

+ Unterstützt Mehrsprachigkeit (110 Sprachgruppen)

 

Aspekte, die zu bedenken sind

+ Für kleinere Projekte ist Drupal u.U. "oversized"

+ Das Konzept der Module macht Nachinstallation vieler Module bzw. Erweiterungen nötig.

+ Die (Nach)Installation neuer Modulen kann sich auf die Funktionalitäten anderer Module auswirken; manche Module setzen andere voraus.

+ Teilweise mangelnde Abwärtskompatibilität bei neuen Hauptversionen und Modulen; dadurch entsteht Pflegeaufwand (Adaption, Umprogrammierung) für bestehende/ bereits installierte Module.

Fazit

Drupal ist ein leistungsstarkes, sehr flexibles und anpassungsfähiges CMS. Es eignet sich insbesondere für mittelgroße und größere Projekte und solche die Social-Media-Elemente verwenden möchten oder gar eine Community planen.

Wer nutzt Drupal?

Bekannte Seiten wie z.B. Das Weiße Haus / The White House, die offizielle Beatles-Seite, Amnesty International oder The Economist. Weitere Seiten findet man im Showcase.

Auch diese Seite (wir-machen-kinderseiten.de) sowie Seitenstark.de wurden mit Hilfe von Drupal realisiert. Weitere Kinderseiten, die Drupal nutzen, sind z.B. Sowieso, Mobbing-schluss-damit, Kindersache, Kinderrathaus oder Religionen-entdecken.

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